Hallo! 

Schön, dass Du hierher gefunden hast. In diesem Blog möchte ich Dich mit ausgewählten Yoga-Themen anregen, Deine Hochsensibilität weiter zu erforschen.

Hier findest Du daher aller 2 Wochen ein spezielles Thema. Lass Dich einfach inspirieren. 

Was macht Corona mit Dir als hochsensibler Mensch?

Corona ist allgegenwärtig. Egal ob im Fernsehen, Radio, Internet, beim Bürotalk, beim Spaziergang. Überall spürst Du Corana. Sei es durch direkte Gespräche oder einfach dadurch, dass „ da draußen eine komische Stimmung“ vorherrscht. 

Was kannst Du tun um Dich von diesen negativen Schwingungen Deiner Umwelt nicht mitreißen zu lassen?

Man könnte einfach sagen, lass dich nicht mitreißen. Bleibt einfach ganz bei Dir und versuche positiv zu denken. Doch einfacher gesagt als getan. Oder?

Hier schenke ich Dir eine Meditation, die Dir hilft für eine Weile Corona auszublenden, loszulassen und und dich zu erden. Du fühlst Dich einfach wunderbar danach. Versuch es aus. Einfach auf folgenden Button drücken:

Was hat Dein Abwasch mit Achtsamkeit zu tun?

Abwasch ist eine lästige Pflicht. Nach jedem Essen, mag es gut oder auch mal weniger gut gewesen sein, folgt ganz unweigerlich der Abwasch. Selbst wenn ich meine Spülmaschine noch so voll stopfe wie es geht, bleibt immer etwas über. Und mit großem Unwillen beginne ich dann den Abwasch. Bin in Gedanken gleichzeitig aber bereits fertig, so dass ich mich auf das schöne Buch in meinem Lieblingssessel freue, oder aber bereits bei der nächsten Tätigkeit bin, die ich heute noch unbedingt erledigen muss.

Ich war genervt von der Menge des Abwasch, von der Größe meiner Töpfe, vom Ausblick aus meinem Fenster, von zu viel Schaum, von zu wenig Schaum, von dem zu heißem Wasser, von zu schnell kalt werdendem Wasser, von der mangelnden oder sogar falschen Unterstützung seitens der Familie und und und. 

Mit Yoga ist Achtsamkeit in meinen Alltag getreten. Denn: Ein wesentlicher Bestandteil vieler Hatha-Yogastunden sind Atemübungen und diese werden möglichst achtsam ausgeübt. 

Was heißt denn nun Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist salopp gesagt eine erhöhte Aufmerksamkeit. Wenn ich einatme, bin ich mir meines Einatmens bewusst, wenn ich ausatme bin ich mir meines Ausatmens bewusst. Alles andere blende ich aus. Ich bewundere nicht die tolle Yogahose meine Nachbarin, ich bestaune nicht korrekte Sitzposition meines Gegenübers. Ich bleibe bei mir und meinem Atem. Nur das zählt. Auch die Fliege, die sich zwischenzeitlich auf meine Nase setzt, nehme ich ruhig war, bringe dann aber meiner Konzentration wieder auf meinen Atem, so dass alles andere darum verblasst.

Und der Abwasch?

Genauso ist es mit dem Abwasch: Ich konzentriere mich nur auf den Abwasch. Meine anderen to-dos des Tages beachte ich nicht weiter. Ich sehe die Menge des Abwaschs. Okay. Ich spüre das Wasser. Zu warm! Okay. Kaltes Wasser zu drauf. Zu viel Schaum! Okay. Trotzdem den ersten Topf rein und los geht. Und so spüle ich ein Teil nach dem anderen. Nehme die Größe, Form, Haptik, Optik jedes einzelne Teil, das durch meine Hand wandert, wahr. Spüre das Wasser, sehe wie es mit jedem weiteren Teil seine Farbe verändert, wie der Schaum seine Konsistenz verliert. Und ehe ich mich versehe, ist der Abwasch erledigt. Und ich habe durch achtsamen Abwasch meinen Alltag bereichert und Erholung und Kraft daraus geschöpft. Und ganz wichtig dabei: üben, üben, üben.

Und wenn es mal nicht klappt mit dem achtsamen Abwasch? Auch okay!

Erste Berührungspunkte mit der eigenen Hochsensibilität

Die Abwärtsspirale der Hochsensiblen aber auch vieler Normalsensiblen

Am Ende des Tages fallen wir aufgrund der vielen, vielen Eindrücke des Tages erschöpft ins Bett. Dann lassen uns diese Eindrücke des Tages in eine unruhigen bis schlechten Schlaf fallen, da es uns schwer fällt, diese einfach mal so zu verarbeiten. Wir Hochsensiblen müssen - wie eine Freundin so schön sagte - erst einmal "verstoffwechseln". Passen wir jetzt nicht auf und gönnen uns nicht ein paar ruhige, stille Momente, beginnt ganz schnell eine Abwärtsspirale: Wir schlafen schlecht bis gar nicht, sind tagsüber gerädert, die vielen, vielen Eindrücke des Tages können wir bereits während des Tages schlechter "verstoffwechseln", so dass wie wieder schlechter schlafen. Dies geht so lange bis uns unser Körper eindeutige Signale sendet. Diese können ganz unterschiedlich ausfallen. Wir sind in gereizter Stimmung, reagieren schnell über, leiden unter Magen- oder Darmbeschwerden, Rückenschmerzen, Schulter- und Nackenverspannungen, Herzrasen, Panikattacken, Kopfschmerzen, Nervenzucken oder -schmerzen und vieles mehr.  Bei mir waren es Migräneanfälle. Bis zu 3 mal in der Woche. 

Wissen = Macht über die eigene Lebensführung

Daher ist es für Hochsensible so wichtig, zu erkennen, dass sie hochsensibel sind. Denn Wissen beeinflusst die Wahrnehmung und die Wahrnehmung wiederum beeinflusst die Wirklichkeit. Und ob man sich jetzt als hochsensibel bezeichnet oder einfach als sensibel oder doch eher als wahrnehmungsstark, ist völlig egal. Das bedeutet, Hochsensible müssen sich ihrer erhöhten Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeit erst einmal bewusst werden.  Die Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen ist danach ein erster Schritt die eigene Hochsensibilität 1. besser kennen zu lernen und 2. besser zu verwalten. Ist das möglich kommst Du über mehr Wissen über Hochsensibilität und über Dich selbst zu mehr Lebensqualität. Dies möchte ich meinen Blog unterstützen.

Bewusstsein/Selbsterkenntnis

Ich halte mich da (bekennende Hochsensible) an einen der 10 Lebensregeln von Patanjali.  In den Sutras von Patanjali, eine wichtige Yogaschrift, werden Prinzipien und Werte vermittelt, welche die Grundlagen für soziales Verhalten legen. Diese nennen sich Yamas (=Empfehlungen für den Umgang mit der Umwelt) und Niyamas (=Empfehlungen für den Umgang mit sich selbst). Zu letzteres gehört Svadhaya. Dies steht für Selbststudium und meint einerseits das Studieren von heiligen Texten andererseits aber auch das Schauen in sich selbst (Introspektion) um mehr über sich selbst herausfinden. Warum denke, fühle und handele ich so wie ich denke, fühle und handel?
Vielen hochsensiblen Menschen ist es gar nicht bewusst, dass sie dieses besondere 
Wesensmerkmal der Hochsensibilität ausmacht. Ist der Samen der Erkenntnis gelegt, empfehle ich Svadhaya. Übe dich in Selbsterforschung um sowohl Deine Stärken wie auch Schwächen klarer zu erkennen. Durch achtsame, liebevolle Bewusstheit kannst Du dann Deine Schwächen mindern und Deine Stärken ausbauen. 


Yoga  ist dafür bestens geeignet. Es ist ein "Werkzeug", das Körper, Geist und Seele anspricht. Gleichzeitig ist Yoga so vielseitig und facettenreich, dass jeder Hochsensible sein Yoga-Tool finden kann. Ich habe Yoga so in mein Leben integrieren können, dass meine Migräneanfälle erheblich zurückgegangen sind. Mit der Erkenntnis hochsensibel zu sein und mit Yoga als Lebenseinstellung  kann ich jetzt endlich von mir sagen: Ich nehme mein Leben mit all seinen Höhen und Tiefen an. Mir geht es wunderbar.
 

Wie erhöhe ich Wissen über Hochsensibilität?


1. Hier findest Du eine Bücherliste:

- Homepage des Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V. findest Du eine ausführlich Bücherliste zu dem Thema

2. Schau auf folgenden Homepages:

http://www.hochsensibel.org/startseite/infotext.php
https://www.aurum-cordis.de/
https://www.zartbesaitet.net/georg_parlow-2/
https://coaching-fuer-hochsensible.de/
https://hsp-academy.de/
https://open-mind-akademie.de/hochsensibilitaet/

3. Versuche Gleichgesinnte in Deiner Umgebung zu finden und tausch Dich aus.

Es scheint sinnvoll erst einmal mit dem Thema der eigenen Hochsensibilität "schwanger" zu gehen, um zu prüfen, ob es zu einem passt, ob man sich in diesem Konzept wieder findet.

Hier tendiere ich daher dazu,  mit diesem Wissen über sich selbst erst einmal ein bisschen zurückhaltender umzugehen. Denn es können sich schnell Diskussionen entwickeln, bei denen man aufgrund der eigenen Unsicherheit über das Thema, nicht entsprechend argumentieren kann.

Wenn Du Dich aber sicher fühlst, trau Dich ruhig, das Thema mit einem Freund oder einer Freundin zu besprechen, von dem oder der Du annimmst auch hochsensibel zu sein. Solltest Du noch unsicher sein, ob dieser Wesenszug auf Dich zutrifft, kannst Du das ja auch so sagen. Dadurch wird das Thema immer mehr in die Gesellschaft hineingetragen und viele hochsensiblen Menschen können durch diese neue Wissen über sich selbst Erleichterung erfahren.

4. Besuch meine YogaSensitv Kurse

Die Kurse findest Du hier.

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